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Strecke
Länge: 12,670 km
Höhendifferenz: 1494 m
Start: 10.00 Uhr

Organisation
Wintersportverein Heiligenblut
Info: Tourismusverband Heiligenblut
z.H. Claudia Reibnegger,
Hof 4, 9844 Heiligenblut
Tel.: 0664-1221860,
Fax: 04824-24638
info@heiligenblut.at
www.grossglocknerberglauf.at

Anreise
A 10 bis Ausfahrt Bischofshofen, weiter über Bruck nach Fusch, Ferleiten und Großglockner- alpenstraße, oder A 10 bis Ausfahrt Spittal/Drau, weiter über Winklern nach Heiligenblut
Großglockner-Berglauf
Heiligenblut (A)
18. Juli

Einst anlässlich zum 200. Jahrestag der Erstbesteigung des Grossglockners kreiert, inzwischen eines der großen Highlights der Berglaufszene. Der Aufstieg in die Premiumklasse gelang den Machern aus Heiligenblut schon 2001 mit der Aufnahme in den Grand-Prix-Circuit, das Sahnehäubchen war jedoch die Ausrichtung der Berglauf-EM 2005. EAA-Präsident Hansjürg Wirz zeigte sich ebenso beeindruckt wie auch die versammelte Berglaufelite. Eine Veranstaltung, die in vielfältiger Weise Zeichen gesetzt hat! Doch längst ist wieder „Normalität“ angesagt, und dies heißt in Heiligenblut knapp 800 Finisher, Topbesetzung wie auch Ansturm an Freizeit- und Breitensportlern, die sich allesamt der Herausforderung am Großglockner stellen wollen.
Start für den außergewöhnlichen Lauf ist das 1300 m hoch gelegene Heiligenblut. Nach einer Schleife im Dorf geht es über die alte Grossglocknerstraße recht steil zur Sattelalm. Einem relativen Flachstück zur Bricciuskapelle folgt der steile, serpentinenartige Aufstieg im dichten Waldsaum zur Trogalm (1866 m) und weiter zum Margaritzenstausee (2000 m). Vorbei an steilen Felswänden und üppig blühenden Alpwiesen führt der Parcours vorbei am verschlickten Sandersee zum Pasterzengletscher immer höher hinauf zum Ziel auf 2370 m, wobei die finale Treppenpassage höchste Anforderungen stellt. Trotz dieses anspruchsvollen Charakters haben die LäuferInnen im weiten Peleton durchaus auch zwischendurch die Chance zum „Ausruhen“. Hier die Wyatt, Heinzle, Gaiardo, Schießl bzw. Mayr, Pichrtova und Zatorska, dort die Polit-Prominenz wie der vor zwei Jahren bei einem Unfall gestorbenen Kärntener Landeshauptmann Jörg Heider. Bei der 2009er Ausgabe überraschte der Kenianer Geoffrey Gikuni Ndung’u den bisherigen Streckenrekordler und sechsmaligen Sieger Jonathan Wyatt trotz starkem Rennen (1:11:14) mit einem spektakulären Auftritt in 1:09:36. Bei den Frauen musste Vorjahressiegerin Anna Pichrtova (1:24:27) die Überlegenheit von Andrea Mayr (1:23:38) anerkennen. 899 Anmeldungen bedeuteten zum 10. Geburtstag außerdem Melderekord.