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wus-media
Strecke
Marathon:
42,195 km/ HD +
1944 m/ -444 m
Ultra-Marathon:
45,557 km/ HD +
2458 m/ -444 m

Start: 9.00 Uhr (Blockstart)
Erw. Wettkampfprogramm: Marathonstaffel (2er Team)

Organisation
Zermatt-Marathon, Postfach 52,
3924 St. Nikolaus
Tel: 027-9460033
Fax: 027-9562793
info@zermattmarathon.ch,
www.zermattmarathon.ch

Anreise
N 6 bis Spiez, Richtung Frutigen nach Kandersteg, Autoverladung bis Groppenstein, weiter zur
E 62/B 9 bis Visp, Abzweig Richtung Zermatt bzw.
aus Richtung Westschweiz über Martigny N 9 bis Sion, dann E 62/B 9 bis Visp, Abzweig Richtung Zermatt/
St. Niklaus
Zermatt-Marathon
Zermatt (CH) 9. Juli

Die Ankündigung „Vom schönsten Tal der Schweiz zum schönsten Marathon-Ziel Europas inmitten von 29 Viertausendern!“ klingt vielversprechend. Ist es auch. Nach drei Ausgaben mit den höhenbedingten Risiken mit Schnee, Kälte und Sturm, aber auch aufgrund logistischer Überlegungen wurde das Ziel vom 3 010 m hohen Gornergrad auf den 400 Meter tiefer gelegenen Riffelberg verlegt und hat somit 1.944 Höhenmeter zu verzeichnen. Mit dem „Ultra-Marathon“ gibt es allerdings zum Jubiläum auch eine Alternative zum Gornergrat, 45,557 km und 2 458 Höhenmeter. Die (gemeinsame) Strecke beginnt auf 1085 m in St. Niklaus im Vispatal. Die alpine Herausforderung zeigt auf der ersten Streckenhälfte in der Talebene der Vispa bis zur Bahnhofstraße in Zermatt nur eine geringe Steigung, später aber die komplette Palette mit Asphalt, Naturwegen und Wiesengelände, sanften und kurz-giftigen Anstiegen. Mit dem Schwung der begeisterten Touristen in Zermatt und der Gewissheit, die halbe Strecke bereits zurück gelegt zu haben, folgt dann der kräftige Anstieg durch Arvenwälder und Almwiesen zum Skigebiet Sunnegga, über die Traverse zur Riffelalp letztlich zum Ziel mit intakter Infrastruktur auf dem Riffelberg.
Hohes Lob zollen inzwischen über 1000 Finisher der Zermatt-Marathon- Organisation für ein erlebnisreiches Wochenende vor majestätischer Kulisse. Und zuletzt Bilderbuchwetter. Der Staffel-Marathon mit dem Wechsel bei der Streckenhälfte (Zermatt) ist letztlich auch mit verantwortlich für den neuen Teilnehmerrekord (2010: 1041 Finisher). Weitere Steigerung keineswegs ausgeschlossen, sondern sogar eingeplant.
Nach Jonathan Wyatt und seinem Rekordlauf (2:57:47) folgte im Vorjahr LGT-Sieger Patrick Wieser auf dem Siegerpodest nach 3:09:34. Bei den Frauen revanchierte sich Claudia Landolt für ihre knappe Niederlage beim LGT-Marathon bei Simona Staicu und gewann erneut vor dem weltweit bekanntesten Gebirgsmassiv. Mit 3:44:05 lag sie dabei klar vor der Ungarin (3:52:53), Dritte die bislang dreimalige Siegerin Lizzy Hawker.